Über die bevorstehenden Änderungen im Katharinenspital wird sowohl öffentlich als auch hinter verschlossenen Türen diskutiert. „Was wir aber brauchen, sind konkrete Ideen, wie es weiter gehen soll“, fordert Dr. Uwe Kirschstein, Vorsitzender der SPD Forchheim. Daher hat die SPD Forchheim im Juni und Juli in intensiven Arbeitssitzungen gemeinsam Eckpunkte erarbeitet. Im Ergebnis sind sechs konkrete Handlungsanweisungen entstanden, die als Forderungen an die Stadt verstanden werden sollen. „Für uns stehen die jetzigen Bewohner und das Personal im Mittelpunkt unserer Überlegungen“, so Kirschstein weiter.
Auf Einladung der SPD Bamberg-Land wanderten vergangenes Wochenende rund 50 interessierte Bürgerinnen und Bürger auf den Reisberg bei Scheßlitz. Der Historiker Dr. Jens Kraus vom Fränkischen Schweiz Museum in Tüchersfelde führte die Gruppe über den Standort der ehemaligen Höhensiedlung aus dem 4. Und 5. Jahrhundert nach Christus. Lebendig und anschaulich referierte er dabei über die Konstruktion der ehemals beeindruckenden Anlage und das Leben dieser Zeit.
In der dritten Veranstaltung der Reihe „SPD-vor-Ort“ ging es im Stadtteil Burk diesmal um ein internationales Thema: TTIP. „Ohne Ratifizierung der ILO-Kernarbeitsnormen, kann es TTIP nicht geben“, findet Marietta Eder, Regionssekretärin des DGB Oberfranken, die auf Einladung der SPD nach Forchheim gekommen ist, um über Inhalte und Ziele des Freihandelsabkommen TTIP zu informieren und zu diskutieren. Die ILO-Kernarbeitsnormen regeln acht Mindeststandards in der Arbeitswelt wie etwa das Verbot von Zwangs- oder Kinderarbeit. Die Zustimmung der USA hierzu steht allerdings noch aus.
„Ich freue mich sehr, dass der Bund die dringend benötigten Gelder für die Verbesserung des Lärmschutzes entlang der A73 bereitstellt. Das sind 13 Millionen Euro, die wir aus Bundesmitteln direkt in die Lebensqualität der Menschen in der Region investieren.“ freut sich der Bamberg-Forchheimer Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz.
„Der Durchbruch bei der Finanzierung der Sanierung von S. Michael ist damit geschafft“, freute sich Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) angesichts der 5,4 Millionen Euro Fördermittel des Bundesbauministeriums von Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD). „Damit ist ein wesentlicher finanzieller Grundstein gelegt um nach der reinen Notsicherung schon bald mit der echten Sanierung beginnen zu können“, ergänzte Finanz- und Stiftungsreferent Bertram Felix. Die Rettung der Klosteranlage ist somit gesichert.