MdB Andreas Schwarz hospitierte einen Tag auf der Palliativstation

Veröffentlicht am 15.07.2015 in Wahlkreis

„A. Schwarz, Hospitant“ stand schlicht auf dem Namensschild des Mitarbeiters auf der Palliativstation. Mit seinem praktischen Einsatz bewies der SPD-Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz einmal mehr, dass er sich gerne an der Basis informiert. Und dort nicht nur zuschaut, sondern auch zuhört und vor allem zupackt. Bereits im vergangenen Jahr hatte er im Klinikum auf einer Station mitgearbeitet.

Nun entschied er sich im Rahmen seiner Sommertour durch den Wahlkreis Bamberg und Forchheim für einen Tag auf der Palliativstation, zunächst mit einem gewissen „Flattern im Bauch“ wie er ehrlich zugab. Denn die Konfrontation mit den Problemen von Sterbenden und ihren Angehörigen ist jedermanns Sache nicht.

Doch die des Bundestagsabgeordneten Schwarz offensichtlich schon. „Er hat das volle Programm mitgemacht, Grundpflege, waschen, betten, rasieren“, lobte denn auch Krankenpfleger Mario Böhlein. Das Lob gab Schwarz postwendend an seinen Praxisanleiter zurück: „Ich bin total beeindruckt, wie toll, wie liebevoll, wie zugewandt das Team hier mit den Patienten umgeht“, sagte er sichtlich berührt.

Überhaupt habe er sich das Klima auf einer Palliativstation ganz anders vorgestellt: „Es herrscht so viel Normalität, die Menschen wirken entspannt, schmerzfrei, fühlen sich offensichtlich gut aufgehoben.“ Daher sei der Tag auf der Palliativstation eine ganz, ganz wichtige und positive Erfahrung für ihn: „Respekt vor den Leuten, die hier arbeiten.“

Erfreut zeigte sich auch Chefarzt Dr. Jörg Cuno: „Ich finde das extrem wichtig, dass sich Menschen, die für die Gesetzgebung zuständig sind, direkt am Krankenbett mit der Situation vertraut machen, ehe sie Entscheidungen treffen.“ Angesichts der aktuellen Debatte um Sterbehilfe sprach sich Cuno dafür aus, dass Menschen „nicht durch die Hand, sondern an der Hand sterben.“ Der Mediziner sieht immer größeren Bedarf an palliativmedizinischer Versorgung. Denn vor allem die steigende Zahl von Demenzerkrankungen werde den Bedarf - auch auf dem Land - stark erhöhen, so Cuno.

Von der Politik wünsche er sich daher eine Intensivierung beim Ausbau der Palliativmedizin, etwa durch die Bereitstellung entsprechender Finanzmittel.

Schwarz versprach, sich in Berlin dafür einzusetzen. Im Herbst plant der Bundestag, ein neues Gesetz zur Sterbehilfe zu verabschieden. Die Abgeordneten werden hierbei keinem Fraktionszwang unterliegen, sondern sich frei nach ihrem Gewissen entscheiden. Daher informierte sich Schwarz während seiner Sommertour vor Ort über die Arbeit des Palliativzentrums der Sozialstiftung Bamberg. Erst im Juni meldeten sich während einer von Schwarz initiierten Podiumsdiskussion zum Thema Sterbehilfe viele Bürger zu Wort, während auf dem Podium Vertreter aus Medizin, Kirche, Politik und Justiz Frage und Antwort standen.

Seine Sommertour führt Andreas Schwarz demnächst zur Zollfahndung, die sich mit immer mehr Aufgaben konfrontiert sieht. Danach stehen unter anderem Termine im Tierheim Bamberg und den Brucknerwerken Altendorf auf dem Kalender des SPD-Abgeordneten.

 

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